Sonntag, 22. Januar 2012
Apocalypto
Genre: Abenteuer | Action | Drama
Erscheinungsjahr: 2006
Regie: Mel Gibson
Besetzung: Rudy Youngblood, Dalia Hernandez, Jonathan Brewer, Raoul Trujillo uvm.
Inhalt (kurz): Der Maya-Jäger "Pranke des Jaguars" lebt, mit seiner Frau, seinem Kind und seinem Vater, um das Jahr 1500, in einem kleinen Dorf im mesoamerikanischen Regenwald. Er und die anderen Männer im Dorf sind dafür zuständig, im Wald Nahrung zu beschaffen. Sie führen ein friedliches Leben, doch als das Dorf überfallen wird, ist die Idylle vorbei...
Bewertung:
Story: Vorab muss gesagt werden, dass man den Film nicht als Dokumentarfilm betrachten sollte - kennt man sich mit den Maya und ihrer Geschichte aus, würde man dann vermutlich enttäuscht werden. Eher sollte der Film als zivilisationskritisches Werk betrachtet werden.
Äußerst spannend und eindrucksvoll wird die gut durchdachte Geschichte hier dargestellt. Der Storyline folgt man gerne und aufmerksam, da sie kurzweilig und intressant ist. Die spätere "Menschenjagd" durch den Wald steht Thrillern der Jetzt-Zeit im Nichts nach. (9/10)
Bild & Ton: Ein Wort: Epochal. Extrem bildgewaltig, ganz ohne große Special Effects. Und das ist eine Kunst für sich. Sehr gute Kameraeinstellungen sorgen dafür, dass dieser Film Eindruck hinterlässt und professionell ist. Der Film ist komplett in der Mayasprache und somit mit Untertiteln unterlegt. Begleitet von guter und spannender Musik, passt das Gesamtpaket damit absolut. (10/10)
Kulisse & Kostüme: Gedreht wurde in Mexiko, genauer gesagt in Yucatan und Veracruz. Dort befinden sich einige der bedeutensten Maya-Ruinenstätten. Der ganze Film spielt somit im Wald bzw. einer alten Maya-Ruine - sehr authentisch. Positiver hervorzuheben sind aber die sehr gelungen Kostüme und Körperbemalungen der Darsteller. (9/10)
Darsteller: Berühmte Stars sind hier nicht zu erwarten, was dem Film allerdings einen realitätsnäheren Bezug verleiht. Filmfans könnten ein paar bekannte Gesichte auffallen, z.B. Raoul Trujillo (The New World, Cowboys & Aliens). Eine wirklich gute schauspielerische Leistung kann man beim Protagonisten Rudy Younblood beobachten! (8/10)
Regie: Mel Gibson hat ein eindrucksvolles Werk geschaffen, anders kann man es nicht sagen, ungeachtet dessen, was man von ihm als Schauspieler halten mag. Er versteht es, eine Geschichte spannend und gut inszeniert zu erzählen. Vorallem scheint er es zu verstehen, einen Epos zu schaffen, wie er mit Braveheart der Passion Christi auch schon bewiesen hat. (9/10)
Fazit: Bildgewaltig, spannend und gut dargestellt - so lässt sich dieser Epos kurz und knapp beschreiben. Wer hier keinen Dokumentarfilm erwartet und kein Problem damit hat, Untertitel zu lesen, wird damit seine Freude haben. Ebenfalls sollte man nicht davor zurückschrecken, blutige Szenen sehen zu müssen. Die ungekürzte FSK 18 Fassung trumpht mit brutaler Wahrheit und schonungslosen Bildern auf. Fans und Freunde guter Historienfilme sollten hier keinen Bogen drum machen.
9/10 Punkte
Sonntag, 8. Januar 2012
Mord in Greenwich
Genre: Krimi | Drama
Erscheinungsjahr: 2002
Regie: Tom McLoughlin
Besetzung: Christopher Meloni, Robert Forster, Maggie Grace uvm.
Inhalt (kurz): Die 15 jährige Martha wird im, sonst so beschaulichen, Belle Haven ermordet. 22 Jahre später besucht der Journalist und frühere Polizist Mark Fuhrman die Stadt, um ein Buch über diesen, immernoch ungeklärten, Fall zu schreiben. Er kommt der Lösung schließlich nahe...
Bewertung:
Story: Das Geschehen wechselt immer zwischen Gegenwart und der Vergangenheit, als der Mord geschah. Die Vergangenheit wird dabei vom Mordopfer selbst, quasi im Interview vor der Kamera sitzend, kommentiert. Meiner persönlichen Meinung nach nicht sehr gelungen. Insgesamt ist die Geschichte nichts neues oder originelles, aber vorallem die Spannung lässt zu wünschen übrig. Der aufmerksame Beobachter wird auch in der Lage sein, den ganzen Film über zu wissen, wer der Täter ist. (4/10)
Bild & Ton: Besonders anhand des Bildes erkennt man, dass es sich um eine Fernsehproduktion handelt. Das Bild ist sehr weich und ähnelt fast dem Gloom-Effekt bei diversen PC- und Konsolenspielen. Dies wirkt allerdings leider etwas billig. Die Kameraführung ist häufig stressig und fragwürdig. Die Musik stammt von Don Davis, der auch für die Soundtracks der Matrix-Trilogie, Jurassic Park 3 und einigen anderen bekannt ist. (4/10)
Darsteller: Keine großen Hollywood-Namen, aber dennoch für Film- und Serienkenner keine Unbekannten. Protagonist Christopher Meloni, bekannt aus der Erfolgsserie Law & Order, überzeugt mit einer souveränen Leistung. Robert Forster (Oscar-Nominierung bester Nebendarsteller für Jackie Brown) und Maggie Grace (Lost, 96 Hours, Knight and Day) sind ebenfalls bekannte Gesichter. Recht solide Darstellung. (7/10)
Regie: Tom McLoughlins erstes kommerziell erfolgreiches Werk war der 6te Teil der Freitag der 13. Reihe mit dem Namen "Jason lebt" aus dem Jahr 1986. Danach folgten vorwiegend TV-Produktionen, wie auch Mord in Greenwich. 2001 hatte er seinen wohl größten Erfolg mit The Unsaid mit Andy Garcia. Nichtsdestotrotz hier eine relativ lückenlose, aber auch ausbaufähige Leistung. (6/10)
Fazit: Typische TV-Produktion und in Anbetracht dieser Tatsache auch ausreichend. Mangelt es ihm zwar an einer originellen Geschichte und Spannung, sind wenigstens die Darsteller gut. Der Film ist sehr seicht und ihm ist problemlos zu folgen. Ich bin mir unschlüssig, ob Krimifans ihre Freude damit haben könnten, oder gerade deswegen die Finger davon lassen sollten. Abends vor dem Einschlafen kann man ihn sich durchaus ansehen - Alpträume bekommt man jedenfalls davon nicht.
5/10 Punkte
Montag, 2. Januar 2012
Taxi Driver
Genre: Drama | Thriller
Erscheinungsjahr: 1976
Regie: Martin Scorsese
Besetzung: Robert DeNiro, Peter Boyle, Cybill Shepard, Jodie Foster, Harvey Keitel uvm.
Inhalt (kurz): Travis Bickle nimmt einen Job als Taxifahrer an, um kontaktfreudiger zu werden. Er begegnet dabei auch allerlei Menschen, sieht New York aber nicht nur von seiner guten Seite. So entwickelt sich auch seine Einstellung. Mehr und mehr beginnt er seinen Job und die Gesellschaft, in der er lebt, zu hassen.
Bewertung:
Story: Für die damalige Zeit ein äußerst intressantes und, vorallem samt dem Ende, kritisches und zeitgemäßes Thema. Der Beginn der Rebellionen und des Punks, vor dem Hintergrund des Vietnamkrieges, schön veranschaulicht am Militärlook und dem Irokesenschnitt. Das Drehbuch stammt von Paul Schrader (Wie ein wilder Stier) und soll autobiographisch sein. Eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Film gab es auch noch. (10/10)
Bild & Ton: Gut gedreht, gut inszeniert - hier bedarf es kaum Kritik. Selbst die Szenen im Taxi sind vorallem für die damalige Zeit sehr gut gemacht, man erinnere sich sonst an die billige Leinwand als Heckscheibe. Die Filmmusik stammt vom bekannten, leider 1975, wenige Stunden nach Beendigung der Musikaufnahmen, verstorbenen, Oscar-Preisträger Bernard Herrmann (Citizen Kane, Psycho). Auch für Taxi Driver gab es eine Oscar Nominierung. (9/10)
Darsteller: Oscar-Nominierungen für Robert DeNiro (bester Hauptdarsteller) und Jodie Foster (beste Nebendarstellerin). Zweitere erlangte durch diesen Film internationalen Bekanntheitsgrad und gehört mittlerweile bekanntermaßen zur gestandenen Hollywood-Größe. DeNiro zeigt hier wiedereinmal eine wirklich geniale Leistung und überzeugt dermaßen mit Glaubwürdigkeit, dass man ihm die Rolle zu 100% abkauft. Zur Vorbereitung fuhr er selbst mehrere Tage lang in New York Taxi - toll! (10/10)
Regie: Über Martin Scorsese selbst habe ich in zwei anderen Rezensionen bereits genug Worte verloren - bei Interesse bitte dort nachschauen (Departed + GoodFellas). Zu ihm persönlich noch hervorzuheben ist, dass er in einer Szene selbst eine Rolle übernimmt. Die Regie ansich ist gewohnt lücken- und fehlerlos und äußerst gut inszeniert. Man denkt sich, dass Scorsese auch mal angefangen haben muss und diese Anfänge weniger genial sein müssten - hier war er bereits sehr genial. (10/10)
Fazit: Es hinterlässt schlichtweg Staunen, Scorseses Werke zu betrachten und es macht einfach Spaß Robert DeNiro bei der Arbeit zu beobachten. Aber vorallem diese Kombination ist es jedes mal aufs Neue, die die Extraklasse ausmacht. Dazu noch eine ausgeklügelte Story, eine geniale Inszenierung und legendäre Szenen (DeNiro vor dem Spiegel mit der Waffe), wie es hier der Fall ist, und das Meisterwerk ist geschaffen. Muss man gesehen haben!
Ein kleiner, intressanter Hintergrund: Auf Grund des brutalen Endes, weigerte die Filmfirma sich, es so zu veröffentlichen und verlangte von Scorsese, es abzuändern. Dieser änderte es und zeigte es so der Produktionsfirma vor, welche sich auch damit zufrieden gab. Allerdings gab Scorsese seine Originalversion in die Produktion und so wurde der Film mit dem blutigen Ende in den Kinos gezeigt.
10/10 Punkte
Donnerstag, 29. Dezember 2011
GoodFellas
Genre: Krimi | Thriller
Erscheinungsjahr: 1990
Regie: Martin Scorsese
Besetzung: Robert DeNiro, Ray Liotta, Joe Pesci, Lorraine Bracco uvm.
Inhalt (kurz): Der Film zeigt den kriminellen Werdegang Henry Hills und seiner beiden Partner Jimmy Convay und Tommy DeVito in Brooklyn der 50er Jahre. Fasziniert von der örtlichen Mafia haben sie auch bald Kontakt zur Cosa Nostra und gelangen dadurch zu Wohlstand. Doch weiterhin betreiben die drei ihre eigenen Geschäfte, was zunehmend Probleme mit sich bringt...
Bewertung:
Story: Scorseses zweiter Mafiafilm und die inoffizielle Antwort auf Coppolas Trilogie "Der Pate" zeigt sich gewohnt lücken- und fehlerlos, sowie von einer realistischen Atmosphäre geprägt. Die Story ist sehr rational dargestellt, so beruht es doch auf Tatsachen und verfilmt das Leben des bekannten Mobster Henry Hill. Spannende und gut inszenierte Thematik. (9,5/10)
Bild & Ton: Der Film bietet natürlich keine heutig gerechten Special Effects auf, das benötigen Filme dieses Genres aber auch heute noch nicht, wie am Beispiel von "The Departed" (Rezension Nov. 2011) bewiesen wird. Die Synchronisation ist gewohnt professionell. Die Musik ist durchdacht ausgewählt und dient zur zeitlichen Orientierung. (9/10)
Darsteller: Wieder einmal genial was hier aufgeboten wird. Mit Ray Liotta und vorallem Robert DeNiro sind hier zwei Größen des Kinos vertreten, Joe Pesci (ferner bekannt aus "Kevin allein zu Haus") konnte sogar den Oscar als bester Nebendarsteller ergattern. Lorraine Bracco brachte es eine Nominierung als beste Nebendarstellerin ein. Es macht absolut Spaß den dreien bei ihrer Arbeit zuzusehen. Auch die weiteren Nebendarsteller sind mit bekannten Gesichtern gespickt und souverän. Top! (10/10)
Regie: Wie ich auch bereits bei "The Departed" schrieb, ist Martin Scorsese einer der einflussreichsten Regisseure der letzten 40 Jahre. Er wurde für dieses Werk für die Oscare der besten Regie und des besten adaptierten Drehbuchs nominiert, musste sich jedoch jeweils hinter "Der mit dem Wolf tanzt" geschlagen geben. Auch in der Kategorie bester Film scheiterte man an diesem. Doch bei so starker Konkurrenz ist es keine Schande. (10/10)
Fazit: Nach meiner Meinung ist GoodFellas der beste Mafiafilm nach Der Pate und kann sich auch im direkten Vergleich durchaus sehen lassen - hier werden die Geschehenisse realistischer dargestellt, als in Francis Ford Coppolas Trilogie. Fast durchgehend aus der Sicht des Protagonisten erzählt und von ihm aus dem Off kommentiert, beginnt man ziemlich schnell sich mit ihm zu identifizieren und dem Film aufmerksam zu folgen. Spannend, realistisch und großartig besetzt ist er ein must-see für alle Fans des Genre und Films.
10/10 Punkte
Erscheinungsjahr: 1990
Regie: Martin Scorsese
Besetzung: Robert DeNiro, Ray Liotta, Joe Pesci, Lorraine Bracco uvm.
Inhalt (kurz): Der Film zeigt den kriminellen Werdegang Henry Hills und seiner beiden Partner Jimmy Convay und Tommy DeVito in Brooklyn der 50er Jahre. Fasziniert von der örtlichen Mafia haben sie auch bald Kontakt zur Cosa Nostra und gelangen dadurch zu Wohlstand. Doch weiterhin betreiben die drei ihre eigenen Geschäfte, was zunehmend Probleme mit sich bringt...
Bewertung:
Story: Scorseses zweiter Mafiafilm und die inoffizielle Antwort auf Coppolas Trilogie "Der Pate" zeigt sich gewohnt lücken- und fehlerlos, sowie von einer realistischen Atmosphäre geprägt. Die Story ist sehr rational dargestellt, so beruht es doch auf Tatsachen und verfilmt das Leben des bekannten Mobster Henry Hill. Spannende und gut inszenierte Thematik. (9,5/10)
Bild & Ton: Der Film bietet natürlich keine heutig gerechten Special Effects auf, das benötigen Filme dieses Genres aber auch heute noch nicht, wie am Beispiel von "The Departed" (Rezension Nov. 2011) bewiesen wird. Die Synchronisation ist gewohnt professionell. Die Musik ist durchdacht ausgewählt und dient zur zeitlichen Orientierung. (9/10)
Darsteller: Wieder einmal genial was hier aufgeboten wird. Mit Ray Liotta und vorallem Robert DeNiro sind hier zwei Größen des Kinos vertreten, Joe Pesci (ferner bekannt aus "Kevin allein zu Haus") konnte sogar den Oscar als bester Nebendarsteller ergattern. Lorraine Bracco brachte es eine Nominierung als beste Nebendarstellerin ein. Es macht absolut Spaß den dreien bei ihrer Arbeit zuzusehen. Auch die weiteren Nebendarsteller sind mit bekannten Gesichtern gespickt und souverän. Top! (10/10)
Regie: Wie ich auch bereits bei "The Departed" schrieb, ist Martin Scorsese einer der einflussreichsten Regisseure der letzten 40 Jahre. Er wurde für dieses Werk für die Oscare der besten Regie und des besten adaptierten Drehbuchs nominiert, musste sich jedoch jeweils hinter "Der mit dem Wolf tanzt" geschlagen geben. Auch in der Kategorie bester Film scheiterte man an diesem. Doch bei so starker Konkurrenz ist es keine Schande. (10/10)
Fazit: Nach meiner Meinung ist GoodFellas der beste Mafiafilm nach Der Pate und kann sich auch im direkten Vergleich durchaus sehen lassen - hier werden die Geschehenisse realistischer dargestellt, als in Francis Ford Coppolas Trilogie. Fast durchgehend aus der Sicht des Protagonisten erzählt und von ihm aus dem Off kommentiert, beginnt man ziemlich schnell sich mit ihm zu identifizieren und dem Film aufmerksam zu folgen. Spannend, realistisch und großartig besetzt ist er ein must-see für alle Fans des Genre und Films.
10/10 Punkte
Sonntag, 11. Dezember 2011
Transformers 3
Genre: Action | Abenteuer | Sci-Fi
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Michael Bay
Besetzung: Shia LaBeouf, Tyrese Gibson, John Torturro, Rosie Huntington-Whiteley, John Malkovich uvw.
Inhalt (kurz): Der Film zeigt etwas mehr über die Anfänge der Transformers auf der Erde und dessen Krieg auf ihrem Heimatplaneten Cybertron. Zurück in der Gegenwart kehren die Decepticons aus dem Untergrund zurück und der Kampf entflammt erneut. Protagonist Sam Witwicky steht erneut vor einer schwierigen Aufgabe...
Bewertung:
Story: Ganz intressant sind die Verknüpfungen zu realen Ereignissen, wie der Mondlandung und Tschernobyl. Allgemein scheint hier versucht worden zu sein, mehr Wert auf die Story zu legen, als in den Vorgängern; dazu später mehr. Im Grunde lief es aber wieder auf das gleiche hinaus - durchwachsen! (7/10)
Bild & Ton: Wie auch schon bei den ersten beiden Teilen ist es echt sagenhaft mit welch krassen Special Effects hier gearbeitet wird, auch wenn sie in Quantität deutlich nachließen. Dennoch ist es eine echte Augenweide diesem Spektakel zu folgen. Der Synchronisation ist ebenfalls keine Kritik anzulasten. Die Hintergrundmusik wirkt allerdings teilweise etwas fehl am Platz. (9/10)
Darsteller: Wer Shia LaBeoufs Karriereleiter in den letzten Jahren beobachtet hat, kann nur beeindruckt sein. Der "Junge" springt von einer großen Rolle zur nächsten und macht seine Sache dabei verdammt gut.
Vorallem Fans der Serie wird bekannt und aufgefallen sein, dass Megan Fox nicht mehr mit dabei ist. Als Ersatz kam Rosie Huntington-Whiteley, was nicht wirklich einen Unterschied zu machen scheint.
Nebendarsteller wie John Torturro und John Malkovich sind immer gern gesehen. (8/10)
Regie: Michael Bay entwickelt sich allmählich zu einer festen Größe in Hollywood - dass er sein Handwerk beherrscht, zeigte er ja auch bereits in der Vergangenheit: Bad Boys 1+2, Armageddon, Pearl Harbor, Die Insel etc. Bekannte Filme, auch wenn es dafür auch streckenweise Kritik hagelte. In den letzten Jahren konzentrierte er sich lediglich auf die Transformers-Serie, wir können also gespannt sein was er uns noch präsentieren wird. (7,5/10)
Fazit: Ich muss sagen, dass ich als Fan der Serie etwas enttäuscht war. Der Film geht zwar rund 154 Minuten, macht die Sache aber auch nicht besser, wenn man bedenkt, dass in der ersten Stunde so gut wie nichts passiert und auch danach alles weniger prunktvoll ist, als gewöhnt. Diese Filme leben von ihren brachialen Actionszenen und Special Effect und lassen ohne diese mehr Wünsche offen, als sie befriedigt wurden. Es ist schön, wenn versucht wird eine detailliertere Geschichte zu stricken, jedoch darf das nicht auf Kosten der Spannung gehen. Es kommt am Ende zwar wieder zum sog. Showdown der Super-Transformers und es gibt natürlich auch wieder sehr nette Szenen zu bestaunen aber insgesamt war es dieses mal zu wenig, schade!
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Michael Bay
Besetzung: Shia LaBeouf, Tyrese Gibson, John Torturro, Rosie Huntington-Whiteley, John Malkovich uvw.
Inhalt (kurz): Der Film zeigt etwas mehr über die Anfänge der Transformers auf der Erde und dessen Krieg auf ihrem Heimatplaneten Cybertron. Zurück in der Gegenwart kehren die Decepticons aus dem Untergrund zurück und der Kampf entflammt erneut. Protagonist Sam Witwicky steht erneut vor einer schwierigen Aufgabe...
Bewertung:
Story: Ganz intressant sind die Verknüpfungen zu realen Ereignissen, wie der Mondlandung und Tschernobyl. Allgemein scheint hier versucht worden zu sein, mehr Wert auf die Story zu legen, als in den Vorgängern; dazu später mehr. Im Grunde lief es aber wieder auf das gleiche hinaus - durchwachsen! (7/10)
Bild & Ton: Wie auch schon bei den ersten beiden Teilen ist es echt sagenhaft mit welch krassen Special Effects hier gearbeitet wird, auch wenn sie in Quantität deutlich nachließen. Dennoch ist es eine echte Augenweide diesem Spektakel zu folgen. Der Synchronisation ist ebenfalls keine Kritik anzulasten. Die Hintergrundmusik wirkt allerdings teilweise etwas fehl am Platz. (9/10)
Darsteller: Wer Shia LaBeoufs Karriereleiter in den letzten Jahren beobachtet hat, kann nur beeindruckt sein. Der "Junge" springt von einer großen Rolle zur nächsten und macht seine Sache dabei verdammt gut.
Vorallem Fans der Serie wird bekannt und aufgefallen sein, dass Megan Fox nicht mehr mit dabei ist. Als Ersatz kam Rosie Huntington-Whiteley, was nicht wirklich einen Unterschied zu machen scheint.
Nebendarsteller wie John Torturro und John Malkovich sind immer gern gesehen. (8/10)
Regie: Michael Bay entwickelt sich allmählich zu einer festen Größe in Hollywood - dass er sein Handwerk beherrscht, zeigte er ja auch bereits in der Vergangenheit: Bad Boys 1+2, Armageddon, Pearl Harbor, Die Insel etc. Bekannte Filme, auch wenn es dafür auch streckenweise Kritik hagelte. In den letzten Jahren konzentrierte er sich lediglich auf die Transformers-Serie, wir können also gespannt sein was er uns noch präsentieren wird. (7,5/10)
Fazit: Ich muss sagen, dass ich als Fan der Serie etwas enttäuscht war. Der Film geht zwar rund 154 Minuten, macht die Sache aber auch nicht besser, wenn man bedenkt, dass in der ersten Stunde so gut wie nichts passiert und auch danach alles weniger prunktvoll ist, als gewöhnt. Diese Filme leben von ihren brachialen Actionszenen und Special Effect und lassen ohne diese mehr Wünsche offen, als sie befriedigt wurden. Es ist schön, wenn versucht wird eine detailliertere Geschichte zu stricken, jedoch darf das nicht auf Kosten der Spannung gehen. Es kommt am Ende zwar wieder zum sog. Showdown der Super-Transformers und es gibt natürlich auch wieder sehr nette Szenen zu bestaunen aber insgesamt war es dieses mal zu wenig, schade!
7,5/10 Punkte
Freitag, 2. Dezember 2011
WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf
Genre: Zeichentrick | Abenteuer | Sci-Fi
Erscheinungsjahr: 2008
Regie: Andrew Stanton
deutsche Synchronisation: Timmo Niesler, Luise Helm, Markus Maria Profitlich uvm.
Inhalt (kurz): Der Film dreht sich um den kleinen Aufräumroboter Wall-E und dessen tristen und einsamen Alltag, in dem er versucht die, wegen Umweltverschmutzung unbewohnbare, Erde aufzuräumen. Doch bald landet ein Raumschiff und Wall-E's Leben nimmt eine rasante Wendung...
Bewertung:
Story: Die Geschichte befasst sich mit einem aktuellen und kritischen Thema und schafft es das ganze mit Witz und Charme zu verpacken, es aber trotzdem mahnend ernst zu nehmen. Das Szenario ist vorallem im späteren Verlauf zwar übertrieben, passt jedoch voll ins Konzept. (9/10)
Bild & Ton: Der Film ist gänzlich animiert, deswegen steht das natürlich im Vordergrund. Die Animationen sind zeitgemäß, schön anzusehen und machen Spaß. Auch die Toneffekte sind gelungen, die Filmmusik ist gerade zu genial. Hier gab es auch mehrere Oscar-Nominierungen (unter anderem für den Titelsong von Peter Gabriel). (9/10)
Synchronisation: Da der Film logischerweise keine echten Darsteller aufweist, gibt es in diesem Fall eine extra Rubrik der Synchronisation. Es gibt vergleichsweise wenig Dialoge, welche aber durchweg gut gesprochen sind, hier gibt es nichts zu bemängeln. Die Laute, die der kleine Protagonist von sich gibt, machen den Charme des Films aus. (8/10)
Regie: Die Regie übernahm Andrew Stanton, welcher mit Das große Krabbeln und Findet Nemo bereits sehr erfolgreich sein Können in diesem Bereich unter Beweis gestellt hat. Auch als Drehbuchautor war er jeweils aktiv. (10/10)
Fazit: Die ersten 40 Minuten wird kaum ein Wort gesprochen, sondern nur mit beeindruckenden Bildern gearbeitet. Dadurch entsteht eine düstere und einsame Atmosphäre, welche mit dem Protagonisten mitfühlen lässt. Der Film zeigt kritisch das Ausmaß der Umweltverschmutzung auf unserer Erde und bedient sich dabei viel Witz, Charme aber auch Melancholie, ohne den nötigen Ernst missen zu lassen.
Die Sympathie zum kleinen Wall-E ist so enorm, dass man einfach sagen muss: "So einen will ich haben!" - und genau das macht diese Art Film so erfolgreich.
Wer sich mit Animationsfilmen nicht schwer tut, ist hiermit äußerst gut beraten!
9/10 Punkte
Sonntag, 13. November 2011
Departed - Unter Feinden
Genre: Krimi | Thriller
Premieredatum: 2006
Regie: Martin Scorsese
Besetzung: Leonardo DiCaprio, Matt Damon, Jack Nicholson, Mark Wahlberg, Martin Sheen uvm.
Inhalt (kurz): William Costigan und Colin Sullivan besuchen parallel die Polizei-Akademie in Boston, schlagen folglich allerdings verschiedene Wege ein: der eine als Staff-Sergeant bei der Massachusetts State Police, der andere als Undercover-Agent für die selbige, eingeschleust beim Mafia-Boss Frank Costello. Oder ist doch der andere die "Ratte"? - ein Verwirrspiel beginnt, wessen Stränge mehr und mehr zusammenlaufen...
Bewertung:
Story: Das ganze ist ein Remake des Hongkong-Films Infernal Affairs. Genial verstrickt, lückenlos ohne auch nur dem kleinsten Fehler, durchgehender Spannung und einem Ende, das überraschender und besser nicht sein könnte. (10/10)
Bild & Ton: Ohne große Special Effects kommt dieser Film daher, braucht diese aber auch nicht im geringsten. Die Synchronisation ist makellos und mit für die bekannten Gesichter gewohnten, guten Stimmen besetzt. Die Musik ist passend und genial, nichts anderes kennt man vom bekannten Komponisten Howard Shore (Herr der Ringe 1-3 uvm). (9,5/10)
Darsteller: Die Namen sagen eigentlich bereits alles, ich möchte es aber dennoch nicht unkommentiert lassen. Leonardo DiCaprio ist spätestens seit diesem Werk endgültig erwachsen geworden, Matt Damon und Jack Nicholson spielen gewohnt überragend und auch die zahlreichen bekannten Nebendarsteller überzeugen (Mark Wahlberg mit dem Oscar als bester Nebendarsteller nominiert). (10/10)
Regie: Wenige Worte: Martin Scorsese ist Gott. Was dieser Mann anfässt, wird zu Gold, wie mehrfach und bereits früh bewiesen wurde: Taxi Driver, Good Fellas, Gangs of New York und Shutter Island sind nur wenige seiner zahlreichen, brillianten Werke. Für Departed gab es schließlich den lang ersehnten Oscar, nach bis dato sechs Nominierungen! (10/10)
Fazit: Meiner Meinung nach wohl einer der besten Filme der letzten 20 Jahre. Wenn auch, wie angesprochen, ein Remake, übertrifft es sein durchaus gutes Original um Längen. Vier Oscars (Beste Regie, bester Film, bestes adaptieres Drehbuch und bester Schnitt) sahnte das Werk bei den 79. Academy Awards ab. Das allein macht zwar noch keinen guten Film aus, ist in diesem Fall aber berechtigt. Von Anfang bis Ende wird der Zuschauer gefesselt und am selbigen dermaßen überrascht, dass es einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Mir bleibt nichts anderes übrig:
10/10 Punkte
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